VEB Energiewende: Wenn Konzerne vor der Politik einknicken
Shownotes
In dieser Folge spricht Ulrich Gräber über sein Buch „Kniefall vor der Unvernunft“ und analysiert die Hintergründe der deutschen Energiewende sowie des Atomausstiegs. Dabei wirft er den Führungsetagen der Energieversorger vor, aus Opportunismus und vorauseilendem Gehorsam dem Primat der Politik gefolgt zu sein, anstatt Verantwortung für das Land, ihre Belegschaft und sichere Kernkraftwerke zu übernehmen.
Durch staatlich festgelegte Einnahmequellen, Subventionen und Netzentgelte gleichen viele Versorger heute aus seiner Sicht eher volkseigenen Betrieben als echten Wirtschaftsunternehmen. Gräber beleuchtet zudem am Beispiel der Automobilbranche die Gefahren von politischer Einmischung in Unternehmen und schließt mit der Warnung, dass der deutsche Industriestandort vor allem im Sumpf aus Moral, Ideologie und Parteipolitik zu versinken droht. Eine streitbare Episode über Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und die Notwendigkeit von mehr Vernunft.
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00:00:01: Wie vernünftig ist Deutschlands Energiepolitik wirklich?
00:00:05: Ulrich Gräber spricht über sein Buch Kniefall vor der Unvernunft.
00:00:09: Über den Atomausstieg, Versorgungssicherheit und die Frage was passiert wenn Ideologie wichtiger wird als Physik
00:00:16: und Ökonomie.
00:00:18: Und wo zusammen?
00:00:20: in meinem Buch Kniefall vor der unvernunft habe ich den sogenannten Manager in deutscher Energieversorge schon ein gehütteltes Maß an Schuld am Atomausstieg zugeschrieben.
00:00:33: Sie sind opportunistisch mit dem sogenannten Primaterpolitik gefolgt, statt Verantwortung für das Unternehmen die Mitarbeiter und das Mohl des Landes zu übernehmen.
00:00:44: Und die besten Kernkraftwerke der Welt weiterzubetreiben.
00:00:48: Unsere Energieversorger gleichen heute eher den volkseigenen Betrieben der DDR als Unternehmen.
00:00:55: Die Einnahmen sprudeln risikolos über staatlich festgesetzte Einnahmequellen wie Einspeiseverkühlung und steuerlich finanzierte Kompensationszahlungen, Netzentgelde, Kraftwerke im Netzreserver.
00:01:09: Und jetzt kommen noch die Subvention für Gaskraftwerke hinzu!
00:01:14: Der politisch gewollte Wahnsinn der Energiewende wird mehr oder weniger kritiklos umgesetzt.
00:01:20: Wer mir darüber lesen möchte?
00:01:22: Mit Axel Burjanovsky habe ich hier zu einem Interview in der Welt mit der Überschrift Die Konzerne tragen besondere Schuld am Atomausstieg geführt.
00:01:32: Wie völlig boniert, mir ist leider kein anderes Wort eingefallen oder das möchte ich hier nicht unbedingt verwenden.
00:01:41: Dieses Management immer noch ist und nicht nur opportunistisch sondern sogar mit vor allem Gehörsamen dem Primaterpolitik folgt hat BMW gerade unter Beweis gestellt.
00:01:53: BMW hatte mit Mehrheit gewählten Landtagspräsidenten einer Partei die mit forty-f vierzig Prozent demokratisch gewählt wurden die Staatskause verweigert, weil er aus Sicht des BMW-Managements in der falschen Partei ist.
00:02:09: Ne, halt das ist ja falsch!
00:02:10: Weil vierzig Prozent der Wahlberechtigten im Sachsen-Anhalt falsch gewählt haben.
00:02:16: Nunja diese Wähler können bei der nächsten Neuwagenbestellung berücksichtigen.
00:02:24: Ich zitiere abschließend mal Gerhard Gross den Autor des wirklich lesenswerden Buches Ausgemerzt Die deutsche Industrie ertrinkt nicht an der Konkurrenz aus China oder an den Energiepreisen.
00:02:40: Nein, sondern an dem Zumpf von Moral-, Ideologie- und Parteipolitik.
00:02:47: Dem ist nichts hinzuzufüllen!
00:02:49: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!
00:03:03: von Ulrich Gräber.
00:03:05: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge!
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